Wann liegt Zueignung im Sinne des § 246 vor?

Die Zueignung muss dabei noch nicht im Sinne einer Aneignung stattgefunden haben. Nach der Manifestationslehre reicht es auch, wenn eine Betätigung des auf Zueignung gerichteten Willens stattgefunden hat.

Die Zueignung muss nach außen treten, der Täter muss sich also gegenüber anderen zum Eigentümer aufschwingen, indem er eine Handlung vornimmt, die nur dem Eigentümer zusteht.

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