Welche Folgen hat der error in persona für den Anstifter?

Verwechselt der Haupttäter das Tatobjekt, so liegt beim Anstifter eine aberratio ictus vor. Denn insoweit handelt es sich beim Haupttäter wie um eine Waffe des Anstifters, die fehlgeht.

Hielt sich die Abweichung aber noch in den Grenzen der allgemeinen Lebenserfahrung, so liegt lediglich ein Irrtum über den Kausalverlauf vor, der im Endeffekt ohne Bedeutung ist.

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